Gestaltung einer Session – so geht´s, Teil 3: Frage-Sessions

Wer das erste Mal bei einem BarCamp dabei ist, steht oft vor der Frage: Welche Session kann ich überhaupt anbieten? Vielleicht hast du während deiner Arbeit keine Zeit, dich um eine schicke Power-Point-Präsentation zu kümmern. Oder du findest, dass du gar nichts Interessantes zu berichten hast.

Ein BarCamp lässt dir alle Freiheiten: Was dich interessiert, das kannst du als Session anbieten. Das bedeutet: Auch wenn du eine Frage aus deinem Arbeitsalltag hast, kannst du dies als Sessionvorschlag einreichen.

Biete eine Frage-Session an!

Frage-Sessions gibt es bei BarCamps am häufigsten. Sie sind nicht ganz so strukturiert wie die Kollegiale Beratung, bringen aber guten Austausch und zeigen verschiedene Sichtweisen. So ergeben sich häufig neue Ansätze und erste Ideen können mitgenommen werden.

Der Start:

Ihr beginnt mit einer kurzen, einleitenden Frage, eventuell ergänzt durch ein paar Erläuterungen.

Hier ein paar Beispiele: 

  • Wie bereitet ihr eure Statistiken auf?
  • Welche Inhalte empfehlt ihr bei Instagram?
  • Wie sollten wir mit “Trollen” umgehen?
  • Welche Vorgehensweise habt ihr zur Mitarbeitersuche entwickelt?

Die Diskussion:

Durch den Austausch mit anderen, die aus ganz unterschiedlichen Unternehmen kommen, mal mehr, mal weniger Erfahrung haben, ergeben sich meistens schon gute Ideen und Lösungsansätze für eure Frage.

Tipp:

Der offene Austausch ist klasse, bekommt aber durch einen Moderator/eine Moderatorin mehr Struktur, auch um die Zeit einzuhalten. Es hilft außerdem, ein paar Stichwort auf einem Flipchart oder auf Karten auf einem Pinboard zu sammeln. Das könnt ihr dann fotografieren und an alle Teilnehmer*innen schicken.

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